Sonntag, 20. März 2016

Sunday Thoughts #3 - vom kleinen Glück!


Hallo ihr Lieben, spät aber doch melde ich mich heute mit meinen "Sunday Thoughts" bei euch :-). Ich hoffe, ihr konntet heute das schöne Wetter genießen und hattet einen erholsamen und spaßigen Sonntag! Passend zum heutigen "International Day of Happiness" habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, was Glück bedeutet und ob es überhaupt immer das "große" Glück (was auch immer das sein soll) sein muss. Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, war er wunderschön - einfach weil es viele kleine Dinge und Begebenheiten waren, die mir Freude bereiteten: beispielsweise eine gute Tasse Kaffe, das Kitzeln der Sonne auf meiner Nase oder ein Kuss meines Liebsten.

Oft erlebe ich Menschen, die sich stundenlang über alles aufregen, ohne zu erkennen, wie glücklich sie sein könnten. Die Betonung liegt hier auf "könnten", da Glück aus meiner Sicht oft auch eine Entscheidung ist. Vielleicht sollte man sich öfter einmal selbst fragen: "Möchte ich glücklich sein oder weiter jammern? Möchte ich betrübt sein und auf mein Glück in der Zukunft warten oder endlich beginnen, das Schöne zu erkennen, das bereits in meinem Leben ist?

Ich bin mir dessen zugegeben auch nicht immer bewusst und habe hin und wieder einen Hang zum Pessimismus. Zum Glück machen mir meine Liebsten dann wieder bewusst, dass alles nur halb so schlimm ist und die richtige Einstellung auch schon die halbe Miete ist, wie man so schön sagt. "Glücklich sein" ist für mich in gewisser Weise auch mit einem Lernprozess verbunden. Ein Prozess, der es uns ermöglicht über uns selbst hinauszuwachsen, zu erkennen wer wir sind und was uns wichtig ist. Da Glück auch eine Frage der richtigen Einstellung ist, besitzen wir daher die Möglichkeit, "glücklich sein" zu lernen, weil wir oft einfach nur unsere Sichtweise verändern müssen.

Ich habe mir vor Jahren ein kleines Ritual einfallen lassen, das mir dabei hilft, mich mehr auf mein Glück zu besinnen. Jedesmal, wenn ich schlecht gelaunt bin oder meine, in einer unausweichlichen Krise zu stecken, stelle ich mir diese 3 Fragen:

1. Habe ich genug Wasser zu trinken?
2. Habe ich genug zu essen, sodass ich nicht hungern muss?
3. Habe ich einen warmen Schlafplatz?

Das mag vielleicht etwas banal klingen, doch wenn man sich einmal bewusst macht, dass man alles hat, was ein Mensch zum Überleben braucht und man die obigen Fragen mit "ja" beantworten kann, dann hat man bereits viel Glück. Ich denke in diesen Momenten immer an die zahlreichen obdachlosen Menschen, die auf der Straße leben, frieren und hungern müssen. Einmal durch einen Kurs zu fallen, ist im Vergleich wirklich nicht tragisch. Zu hungern und nicht zu wissen, wo und wie man sauberes Wasser und eine Mahlzeit bekommen kann - das ist wirklich schlimm!

Meine Lieben, wie steht ihr zu dem Thema "Glück"? Was macht euch glücklich oder habt ihr auch ein paar Tricks, wie ihr euch euer Glück stets bewusst macht? Lasst es mich in den Kommentaren wissen, ich freue mich! <3
Bis bald, eure Lilly




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Kommentare

  1. Hallo liebe Lisa,

    das ist wirklich eine schöne Einstellung. Du hast in vielem Recht: Glücklich sein ist eine Entscheidung. Leider vergesse ich das auch ab und an. Aber eine Besinnung auf das Wesentliche (wie du es mit deinen 3 Fragen auch machst) bringt einen doch schnell zurück auf einen optimistischeren und auch glücklicheren Weg.
    "Ich entscheide mich, heute glücklich zu sein" Ein Dankeschön an die Erinnerung! :)

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