Sonntag, 13. März 2016

Sunday Thoughts #2 - Ich lebe lieber unperfekt!


"Immer wieder sonntags" - heute ist es wieder soweit, meine Lieben! Ich setzte mich an meinen Laptop und erzähle euch ein bisschen, was mir die Woche so durch den Kopf geschwirrt ist.

Seit einiger Zeit bin ich nun in der Welt des "Bloggens" unterwegs. Eine Reise, die mir richtig viel Spaß bereitet - eh klar, sonst würde ich es ja nicht machen. Ich bemühe mich stets die Qualität meiner Texte und Bilder zu verbessern, beschäftige mich mit SEO und sitze oft Stunden vor meinem Laptop bis ich mal fertig bin mit so einem Blogpost, der sich dann in 2 Minuten lesen lässt. Und bei all der Arbeit finde ich dennoch großen Gefallen am Bloggen und ich zähle es neben der Musik zu meinen größten Hobbies. Doch wie euch vielleicht aufgefallen ist, habe ich diese Woche keinen Post veröffentlicht. Das hat auch einen Grund - und nein, es lag nicht an Zeitmangel oder sonstigen Dramen.

Es lag an etwas, das sich schon seit längerer Zeit in mir aufgebaut hat. Etwas, das mir plötzlich jegliche Lust am Bloggen raubte. Dieses "Etwas" war schlichtweg der Druck perfekt zu sein. Eine perfekte Bloggerin, wie sie im Bilde steht. Ich machte mir selbst zunehmend den Druck stets perfekt in Szene gesetzte Bilder hochzuladen, diese wiederum perfekt zu bearbeiten. Ich erwartete von mir perfekte und vor allem originelle Texte zu veröffentlichen. Perfekt, perfekt, perfekt!!!

Und so wie euch das Wort "perfekt" im obigen Absatz sicher schon auf die Nerven geht, so fühlte ich mich in letzter Zeit mit dem Bloggen und den Erwartungen, die ich dadurch an mich selbst stellte. Es ging mir einfach schon so auf die Nerven bis mir diese Woche nichts mehr einfiel. Ich habe zahlreich fertig bearbeitete Bilder auf meiner Festplatte, genügend fertige Konzepte für Blogposts und ich wollte nichts davon veröffentlichen, einfach weil alles meiner Meinung nach nicht gut genug war. Heutzutage gibt es so extrem viele tolle BlogerInnen da draußen, deren Bilder der Hammer sind und auch noch stets hochwertige Texte abliefern. Da wollte ich gerne mithalten können. Und dieses dringende und erzwungene Wollen war der Feind meiner Kreativität und das Game Over meiner Motivation.

Ich ging offline und begann wieder Bücher zu lesen. Ich ging in der Natur spazieren, schaute spannende Filme, arbeitete für die Uni, spielte mit meiner Katze und hatte einfach nur Spaß mit meiner Familie und meinen Freunden. Der Druck verflog allmählich bis ich wieder freie Sicht auf meine Wünsche und Träume hatte. Ich fragte mich selbst, warum ich blogge. Ich fragte mich, ob ich eines Tages damit Geld verdienen und es später zu meinem Beruf machen möchte - was ist meine Motivation für das Bloggen?

Ich kam zu der Erkenntnis, dass ich gene blogge, weil ich es liebe zu schreiben. Das war's auch schon. Ich schreibe gerne und möchte Positives, Erfahrungen und schöne Dinge mit meinen LeserInnen teilen. Ohne Druck, Geld oder Sonstiges. Ohne dabei perfekt zu sein. Wenn ich mal keine Zeit habe, einen Text zu veröffentlichen, dann möchte ich das auch nicht tun. Einen erzwungenen Blogpost würde man mir sicherlich anmerken. Ich blogge, weil ich will und nicht weil ich muss. Daher bleibe ich auch unperfekt - einfach weil es mir mehr Spaß macht. Druck gibt's schon genug im Studium und der Arbeit. Mein Blog ist meine Spielwiese und meine Freude daran soll auch euch, meine lieben LeserInnen, bereichern.

Passend zu meinem Motto "lieber unperfekt" habe ich als Titelbild einen Schnappschuss von meinem Cappuccino hochgeladen, der auf einem dreckigen Hintergrund steht. Und wisst ihr was? - Das gefällt mir grad richtig gut! ;-)

Wie geht es euch mit dem Thema perfekt sein? Macht ihr euch auch manchmal Druck, alles perfekt zu machen? Ihr könnt mir gerne in den Kommentaren schreiben, wie es euch so damit geht :-)!  Ich freue mich immer über Kommentare von euch und falls ihr selbst einen Blog habt, dann hinterlasst mir auf alle Fälle euren Link zum Blog, dann schaue ich gerne bei euch vorbei. :-)
Alles Liebe und bis bald,
eure Lilly!
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