Sonntag, 3. Januar 2016

Neues Jahr, neues Glück! - meine Vorsätze für 2016

    (Fotocredit: Original made by kazuend/unsplash.com)

Prosit Neujahr, ihr Lieben!!
Ich hoffe, ihr hattet alle einen tollen Start ins Jahr 2016 und habt den Neujahrskater gut überstanden. Ich bin dieses Jahr im schönen Salzburg ins neue Jahr gestartet und durfte ein wunderschönes Feuerwerk bei atemberaubender Kulisse genießen - ich sag's euch, es war traumhaft schön! Wer noch nie zu Silvester entlang der Salzach ins neue Jahr rübergerutscht ist, sollte das mal unbedingt machen.

So, nun komme ich auch zum Thema meines heutigen Blogposts - nämlich den guten alten Neujahrsvorsätzen. Eigentlich war ich bis jetzt noch nie der Typ für solche Vorsätze und habe mir ehrlich gesagt auch nie die Mühe gemacht, mir welche zu überlegen, geschweige sie auch wirklich umzusetzen. Im Jahr 2016 möchte ich mir jedoch so einiges vornehmen, das mir sehr am Herzen liegt. Ich möchte einige Punkte in meinem Leben verändern, die mir schon längere Zeit im Kopf herumschwirren. Aus diesem Grund gibt es dieses Jahr auch für mich ein paar Neujahrsvorsätze, damit ich mich ein bisschen orientieren kann, bei all meinen "Big"-Change-Plänen. Ihr dürft gespannt sein. Los geht's!!

1. Mutiger sein

Manchen Menschen ist das "Mutig-Sein" in die Wiege gelegt worden und obwohl meine Eltern definitiv keine Angsthasen sind, ist das Gen der furchtlosen Abenteurerin wohl bei mir vorbeigelaufen. Ich kann zwar in gewissen Punkten durchaus mutig sein - vor großen Menschenmassen auf einer Bühne zu singen ist kein Problem für mich - aber Achterbahn zu fahren oder in eine größere Stadt zu ziehen, schaffe ich nicht so leicht. Bevor ich Veränderungen wage, muss ich vorher alle negativen Eventualitäten durchgehen und mindestens drei Backup-Pläne im Falle von etwaigen Schwierigkeiten erstellen. Ich bin ein kleiner Sicherheitsfreak, was das angeht ;-). Da ich aber mein Leben in Zukunft voll auskosten möchte, brauche ich auch eine gewaltige Portion Mut dazu. Mein neues Rezept dafür ist: Weniger nachdenken, mehr handeln! Im Grunde ziehe ich immer alle Veränderungen und Pläne in meinem Leben durch - ich würde mir nur mit etwas mehr Mut eine Phase der Unsicherheit und der nervigen Grübelei ersparen. 

2. Plastic Planet? - mit mir nicht!

Der Plastikverbrauch der Menschheit ist, um ehrlich zu sein, ein Wahnsinn! Mich nicht ausgenommen. Auch ich habe leider häufig genug mit meinem hohen Plastikverbrauch der Umwelt geschadet. Teilweise wurde ich beim Kauf von Lebensmitteln sogar indirekt dazu gezwungen. Oft ist alles, sei es ob Lebensmittel oder sonstige Alltagsprodukte, ca. drei Mal in Plastik verpackt. Immer wieder stellte ich mir beim Einkaufen die Frage, ob das sein muss? Ein hoher Plastikkonsum schadet der Umwelt, die ohnehin schon genug mit der Rücksichtslosigkeit vieler Menschen zu kämpfen hat.  Mit Beginn des neuen Jahres, möchte ich der Umwelt meinen Respekt erweisen und auf meinen Plastikkonsum achten. Es wird zwar sicher nicht einfach werden, Alternativen für die zigmal verpackten Produkte zu finden. Die Umwelt ist mir aber dann doch wichtiger als meine Bequemlichkeit. Ab jetzt werden schicke Stofftüten in meinen Handtaschen hausen und beim nächsten Einkauf mit Freude ausgeführt werden. 

3. Adieu, du Plastikflasche!

Reines Wasser ist gesund, das ist allseits bekannt. Doch Wasser mit Plastikgeschmack ist weder gesund noch lecker. Einen Vorteil haben jedoch solche Flaschen aus Plastik, warum ich bis jetzt noch immer nicht auf diese Dinger verzichten konnte. Sie sind leicht, überall erhältlich und einfach praktisch. Zudem mangelte es mir an Kenntnis über passende Alternativen. Ging mir bis jetzt in der Uni das Wasser aus, kaufte ich mir ein neues Mineralwasser in der bekannten PET-Flasche und schon hatte ich für die nächsten Tage in stressigen Morgenstunden immer gleich meine Wasserflasche für den Unistart parat. Doch als ich von meiner Frauenärztin ordentlich darüber unterrichtet wurde, wie schädlich die im Plastik enthaltenen Weichmacher für den (weiblichen) Organismus sind (sie können den Östrogenspiegel stark beeinflussen) begann ich darüber nachzudenken. Da ich mein schlechtes Gewissen beim Nuckeln an der Plastikflasche nicht mehr ertrage - aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen - heißt es von nun an großteils: "Adieu, du Plastikflasche!". Glasflaschen und Trinkbehälter ohne die schädlichen Weichmacher (ihr wisst schon, die mit der Blume des Lebens aufgedruckt) sind ohnehin viel cooler :-). 

4. Mehr Sport 

Wie viele Leute nehme ich mir im Jahr 2016 vor, sportlicher und somit fitter zu werden. Ich bin ehrlich gesagt schon ein kleiner Sportmuffel. Meist fehlt es mir an der nötigen Motivation, aber da ich mich nach sportlichen Aktivitäten meist richtig gut fühle, möchte ich mehr Disziplin in meine Sportlichkeit investieren. Auf meiner "To-do-liste" stehen Yoga, da es Körper und Geist entspannt und nebenbei zu einem Knackpo führen soll, Laufen und Tanzen. Vielleicht finde ich aber auch noch eine weitere Sportart, für die ich mich begeistern kann. Wenn ihr Tipps habt, nur her damit!!

5. "Ja!" zu Naturkosmetik, "Nein!" zu Tierversuchen

Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, bin ich ein Fan von Naturkosmetik. Ich liebe das Gefühl, natürliche Inhaltsstoffe auf meine Haut aufzutragen. Leider bin ich, was Pflanzenkosmetik angeht, noch nicht konsequent genug - zu schön sind einige Lippenstifte, die auch chemische Inhaltsstoffe beinhalten. Ich kenn mich gut, daher weiß ich, dass es nichts bringen würde, mir den Konsum von "normalen" Kosmetikprodukten ganz zu verbieten. Dennoch möchte ich schrittweise mehr auf natürliche Kosmetikprodukte setzen und schöne natürliche Alternativen finden. Und was Kosmetik mit Tierversuchen betrifft - ich möchte nicht das ein süßes Hoppelhäschen, Äffchen oder irgendein Mäuschen wegen meiner schönen Kosmetika gequält und getötet wird. Das steht einfach nicht dafür und soll strengstens verboten werden. Auch in diesem Punkt werde ich mehr recherchieren und gezielt auf tierversuchsfreie Kosmetik zurückgreifen. 

6. Organisation, Baby!

Meine Organisation ist oft ein Drama. Ich habe zwar schon vieles dazugelernt und ich komme im Großen und Ganzen damit zurecht. Dennoch erlebe ich in diesem Punkt oft ein großes Verbesserungspotential, vor allem wenn es darum geht, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen. Mit einem Notizbuch, meinem neuen Mac und einem Kalender mit reichlich Platz für Anmerkungen soll sich das nun endlich ändern! 

7. "Tick, tack, tick, tack" - jede Woche ein neuer Blogpost!

An dieser Stelle muss ich mich bei euch - meinen lieben Lesern und Leserinnen - mal ordentlich entschuldigen. Mein Plan war es, jede Woche mindestens einen Blogbeitrag zu veröffentlichen. Wie es nun mal so ist, kam mir oft das Leben, die Uni oder die Arbeit dazwischen. Da ich jetzt aber organisierter werde, dürft ihr euch jede Woche auf einen Blogpost freuen. Falls ich es mal nicht schaffen sollte: "Sorry guys", aber dann hetze ich gerade bestimmt zwischen Uni und Arbeit herum - seid mir also bitte nicht böse. Dafür bemühe ich mich, die Qualität meiner Beiträge stets zu verbessern und mir kontinuierlich technisches Know-How anzueignen, um meinen Blog upzugraden ;-). Im Jänner gibt's aber ganz sicher jede Woche was zu lesen!

8. Meditieren

Wer kennt sie nicht, die Unruhe, die einem in stressigen Momenten, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen lässt. Dieser möchte ich trotzen, indem ich mich täglich für 10-20 Minuten an ein stilles Örtchen setze und in mich gehe. Meditation hilft uns dabei schädliche Gedanken, wie Selbstzweifel und Ängste, für einen Moment lang beiseitezulegen und den Geist ruhen zu lassen. Ich höre dabei gerne entspannende Musik und visualisiere schöne Orte, wie Traumstrände oder Schlösser. Oft stelle ich mir in Gedanken angenehme Farben vor und sehe mich als erfolgreichen und glücklichen Menschen. Der entspannende Effekt kann sich sehen lassen und die Energie, die ich durch die kurze Pause gewinne, hilft mir, mich besser im Job und der Uni konzentrieren zu können.

9. Weniger ist mehr!

Nein, man muss nicht immer alles in zehnfacher Ausführung, sei es ob Schmuck oder Klamotten, besitzen. Im Endeffekt tragen wir ohnehin meist nur unsere Lieblingsteile, während der ausgefallene Rock und die durchsichtige Bluse, zu der uns das passende Top fehlt, im Schrank versauern. Bewusst zu leben beinhaltet für mich auch bewusst einzukaufen und gezielt mit seinem Geld umzugehen. Das habe ich im Jahr 2015 gelernt und es ist erstaunlich, wieviel Geld einem am Ende des Monats übrig bleibt, wenn man sich nicht an jeder Ecke von einem glitzernden Teil verführen lässt. Das möchte ich auch im Jahr 2016 weiterführen und in einigen Punkten verbessern.

10. Träume verwirklichen

Klingt vielleicht klischeehaft, ist mir aber ein großes Anliegen. Ich bin nun 24 Jahre alt und ich habe schon seit Jahren Dinge auf meiner Bucketlist stehen, die ich schon längst erfüllen hätte können. Manchmal frage ich mich, worauf ich warte. Wir werden zwar weiser, aber bestimmt nicht jünger und wer zu lange wartet, verpasst vielleicht die ein oder andere Chance. Es ist zwar nie zu spät, aber ich habe noch so einiges vor. Also beginne ich jetzt, mir meine Träume nach dem Motto "geht nicht, gibt‘s nicht" zu erfüllen. Un wenn‘s schief geht? - Dann weiß ich eben, das es nicht das Richtige für mich war.

11. Dankbar sein

Jeder Mensch kann bestimmt mindestens 5 Dinge aufzählen, für die er dankbar sein kann. Oft sehen wir diese Dinge nicht, weil wir damit beschäftigt sind, uns über das zu beschweren, was wir nicht haben, was wir nicht sind und so weiter. Die Liste kann lang sein. Aus irgendwelchen Gründen scheint unser Gehirn, vor allem auch meines, darauf programmiert zu sein, Fehler zu erkennen und diese zu beheben. In Punkto Glücksbarometer ist das jedoch ein Teufelskreis. Glücklich und zufrieden macht die permanente Konzentration auf Mangel und Fehler jedenfalls nicht. Daher nehme ich mir vor, im Jahr 2016 positiver zu denken und vor allem dankbarer zu sein, für die lieben Menschen in meinem Leben und die schönen Dinge, die ich erfahren darf. Auch für unser Augenlicht und unsere Beine, die uns durch das Leben tragen, können wir dankbar sein. Es müssen nicht immer die "großen Dinge" sein, die uns glücklich machen. In diesem Sinne möchte ich euch noch etwas ans Herz legen: bitte seid vor allem auch dankbar für eure Gesundheit! Ich habe schon viele Vision Boards gesehen, auf welchen Leute ihre Wünsche aufzeichneten - Gesundheit war auf diesen selten zu sehen. Da glaube ich jeder weiß, wie trivial einem materielle Dinge erscheinen, wenn man mit Fieber im Bett liegt, sollte die Gesundheit immer ein Plätzchen auf unserer Wunschliste innehaben. Bitte achtet auf eure Gesundheit und seid dankbar dafür!!

Meine Lieben, das war es jetzt auch schon wieder von mir. Ich hoffe, euch hat mein Beitrag gefallen und vielleicht konnte ich euch eine kleine Anregung geben. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren verrät, was eure Neujahrsvorsätze sind. Ich bin gespannt :-)
Alles Liebe, eure Lisa.

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