Mittwoch, 18. November 2015

#LoveYourself



Hallo meine Lieben,
ich möchte heute etwas zu einem Thema schreiben, das mir sehr am Herzen liegt. Die erneuten Terrorattentate in Paris haben mich wie auch den Rest der Welt sehr bewegt und schockiert - vor allem haben sie mich zum Nachdenken angeregt.
 Ich frage mich täglich, welche Menschen sich selbst und andere Menschen töten - für ihren Glauben und ihre Gier nach Macht. Ich frage mich, ob es für diese Extremisten überhaupt ein Ziel gibt? Hätte der Terror jemals ein Ende, selbst wenn sie ihre Ziele in die Tat umsetzen könnten oder würden sie sich dann selbst auslöschen? Töten Extremisten, weil ihnen Toleranz fehlt, die sie selbst nie erfahren durften? Handelt es sich bei den Attentätern um glückliche Menschen, die geliebt und respektiert werden? Lieben sich diese Menschen überhaupt selbst?  Diese Fragen stelle ich mir nun Tag für Tag. Ich spreche mit meinen Freunden, Kollegen und meiner Familie darüber, nur um Antworten für etwas zu finden, das ich mir nicht erklären kann. Es kommt mir vor als würde die Menschheit ständig versuchen, sich selbst auszulöschen. Können wir nicht einfach friedlich miteinander oder wenigstens nebeneinander leben? Wäre mehr Toleranz Andersartigem(n) gegenüber und mehr Liebe ein Schritt zu mehr Frieden?
 
Die beiden Begriffe Toleranz und Liebe bleiben mir bei meinen Überlegungen im Gedächtnis hängen. Es stellt sich mir daher die simple Frage, wo Toleranz und Liebe anfangen? Ich denke, die Wurzel von Toleranz, Liebe und in folge dessen Frieden liegt in uns selbst. Wer sich selbst liebt und akzeptiert, überträgt dies auch auf andere Menschen. Ein zufriedener Mensch ist friedlich. Ich kenne das von mir selbst - bin ich glücklich mit mir selbst und stolz auf mich, sehe ich meine Mitmenschen in einem besseren Licht. Ich nehme "Fehler" (wenn man das überhaupt so bezeichnen könnte - irgendwie ein doofes Wort) kaum wahr und wenn, dann kann ich sie gut akzeptieren. Selbstliebe kennt keinen Neid. Selbstliebe kennt Bewunderung - sich selbst und anderen gegnüber. Wir könnten in Freude miteinander leben, statt in Hass gegeneinander zu kämpfen. Wir könnten uns unterstützen anstatt uns gegenseitig auszulöschen. Krieg fängt für mich dort an, wo wir uns selbst hassen - dort, wo wir andere verurteilen und ausbeuten, weil sie nicht so sind, wie wir es für "richtig" halten - weil sie etwas besitzen, dass wir selbst gerne hätten nach dem Motto "koste es, was es wolle". Mit meinem Hashtag #LoveYourself möchte ich mich persönlich und - euch meine lieben LeserInnen - daran erinnern, sich selbst in einem liebevolleren Licht zu betrachten. Wir mögen bei all den erschütternden Schlagzeilen vielleicht das Gefühl besitzen, hilflos zu sein, aber ich denke, dass wir mit Liebe ein Zeichen für den Frieden setzen können. Und diese Liebe fängt bei uns selbst an. So, #LoveYourself  <3 !

Ich habe natürlich keine utopischen Vorstellungen, dass mein kleiner Aufruf #LoveYourself  die Probleme der Welt gänzlich lösen können. Dennoch liegt mir dieser Artikel sehr am Herzen und ich hoffe, dass ich euch vielleicht den ein oder anderen Gedanken mit auf den Weg geben kann, der die Welt etwas liebevoller macht.
Bis bald, eure Lisa :-)





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Kommentare

  1. Du hast wirklich schöne Worte gefunden und einen interessanten Weg, eine Antwort auf all die offenen Fragen zu geben!

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    1. Vielen Dank, liebe Hannah! Das ist recht lieb von dir <3

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