Mittwoch, 26. August 2015

My Trip to New York City



Hey ihr Lieben,
meinen zweiten Blogpost widme ich einem großen Abenteuer, das ich vor ca. einem Jahr erleben durfte. Am 7. September 2014 startete ich einen 3-wöchigen Trip in die wohl atemberaubendste Stadt der Welt - New York City! In einer kleinen Review erzähle ich euch, wie es mir so im Big Apple gefallen hat, was ich alles erlebt habe und gebe euch natürlich auch einige Reise-Tipps.

Welcome to New Yok City - "where dreams are made of".....


Als ich in Wien früh am Morgen das Fulgzeug mit Direktflug nach New York City bestieg, hatte ich zuegeben ein etwas mulmiges Gefühl im Bauch, da es mein erster Langstreckenflug war und das auch noch alleine. Umso größer war meine Freude als ich endlich nach 9 Stunden am Flughafen ankam. Mit dem Bus ging es dann von New Jersey, meinem Landeflughafen, hinein nach Manhattan. Während der Busfahrt konnte ich bereits die beeindruckende Skyline von Manhattan bewundern und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es war einfach unglaublich.
Mit der U-Bahn ging es anschließend nach Brooklyn zur Wohnung meines Freundes, die er mit einem Studienkollegen für sein Auslandspraktikum über die Plattform Airbnb mietete.

Financial District, Broadway und das Paradies für Shoppingsüchtige


Gleich am ersten Tag machte ich mich mit der Metro auf nach Manhattan, um mir mal die berühmte Wallstreet und die erfolgreichen Menschen anzusehen, die dort Millionen scheffeln. Ich ging mit einer großen Erwartungshaltung die Straßen entlang, hielt Ausschau nach Leuten, die sich so kleideten und agierten, wie es mir aus der Serie 'Sex and the City' bekannt war, und ich wurde gleich einmal enttäuscht. Es schien alles nicht so rosig, glamourös und atemberaubend, wie ich es mir erwartet hatte. Ich sah gestresste Leute, die mich fast umrannten, konnte kaum ein Cafe finden, das Sitzpläte in seinem Mobiliar hatte und ich unterschätzte definitiv die Distanzen, die ich zu Fuß hinlegte. New York City ist halt doch nicht so schnuckelig klein wie Salzburg (ja, ich weiß, das war auch vorauszusehen). Als ich dann auch noch im Battery Park, am untersten Teil Downtowns, angekommen Ausschau nach der berühmten 'Statue of Liberty' hielt, konnte ich diese kaum finden. Erst nach langem Hin und Her bekam ich sie zu Gesicht und sie war dann doch etwas klein, von dieser Distanz aus betrachtet. Ich empfehle also all jenen, die die Freiheitsstatue näher bewundern möchten, eine kleine Schiffstour dirket zur 'Statue of Liberty' zu machen oder einen besseren Aussichtspunkt zu wählen.
Nach dem ersten nicht so beeindruckenden Vormittag im Big Apple wurde ich jedoch mit einer wunderbaren Aussicht belohnt, die ich von einem Bürogebäude in SoHo aus genießen konnte.


Von diesem Moment an verliebte ich mich in New York City. Das Gefühl von Freiheit und Grenzenlosigkeit, das aus meiner Sicht den Charme und den Zauber dieser Stadt ausmacht, ließ mich auch die folgenden drei Wochen nicht mehr los.
Die nächsten Tage verbrachte ich mit Shopping-Touren in Downtown und Midtown Manhattan. Eine gute Adresse hierfür (vor allem für ein Studenten-Budget) ist der Broadway. Hier meine ich nicht dirket den Theater-Schauplatz für alle Musical-LiebhaberInnen am Times Square, sondern die Straße, welche ganz Downtown durchquert und am Madison Square Garden die Fith Avenue kreuzt.


Hier findet man alles, was das Shopping-Herz begehrt - von coolen Klamottenläden bis hin zu Interior- und Gourmetgeschäften. Hier gibt es einfach alles!
In Downtown empfehle ich besonders die Mystery Boutique in SoHo, für alle die sich feminin und sexy kleiden möchten, Muji für Interior-Wünsche, American Apparel für den amerikansichen Traum, die zahlreichen Schuhläden für alle Converse-LiebhaberInnen, weil sie hier doch um einiges günstiger sind, und natürlich auch das berühmte Victoria's Secret mit seinen wunderschönen Dessous und Pflegeprodukten. Ein Highlight war für mich auch der Drugstore Duane Reade, der an fast jeder Straßenecke zu finden und mit tollen Beautyprodukten ausgestattet ist, die ich in Österreich zuvor nicht gesehen hatte. Abgesehen davon ist Duane Reade eine gute Adresse, um sich mit Wasserflaschen etc. für Sightseeingtouren auszustatten, da das Leitungswasser in New York ehrlich gesagt nicht sonderlich gut schmeckt.
Wer aber doch etwas 'Sex and the City'-Feeling haben möchte, ist an der Fith Avenue bestens aufgehoben.


Die Läden reichen von H&M bis hin zu Chanel und beeindrucken allein schon durch ihre glamouröse Erscheinung. Mit dem bekannten Macy's und dem Rockefeller Center finden auch die Fans von Shoppingcentern eine große Auswahl toller Geschäfte. Wer die Fith Avenue entlang Richtung Midtown und Upper East Side spaziert, kommt dem Bild New York City, das uns in vielen Filmen und Serien präsentiert wird, um einiges näher.


Hier fühlte ich mich regelrecht wie Carrie und ihre Freundinnen und war an jeder Straßenecke gespannt, ob irgendein Celebritie aus einem der noblen Appartments heraustolziert.

Central Park, High Line Park und der berühmte Times Square

Eines kann man New York City definitiv nicht nachsagen - wer einen grünen Fleck zur Erholung sucht, wird ihn definitiv finden. Der Cenral Park ist hierfür die beste Adresse. Mit seinen wunderschönen Grasflächen und Sitzbänken, die es den Stadtbewohnern und den Besuchern ermöglichen, in entspannter Atmosphäre Joggen zu gehen oder einfach nur die großen und schönen Gebäude Manhattans zu betrachten, gilt der riesige Park als eines meiner abosluten Highlights.


Neben einem Spaziergang durch den Central Park empfehle ich besonders das 'Loeb Boathouse', das es ermöglicht, eine Bootsfahrt an einem der schönen Teiche des Central Parks zu machen. Hier kann man sich für gar nicht mal so viel Geld ein Boot ausborgen und für ca. eine Stunde (nagelt mich da bitte nicht fest, das weiß ich leider nicht mehr so genau) beliebig den Teich entlang fahren. Das war ein unglaubliches Erlebnis, das ich jedem nur ans Herz legen kann.


Neben dem Cenral Park gibt es eine weitere Adresse, die unbedingt auf jeder To-do-List stehen sollte - und zwar der High Line Park, der im westlichen Teil Manhattans gelegen ist. Hier kann man sich auf einen der Liegeplätze und Bänke ausgiebig vom Sightseeing erholen, einen guten Kaffee genießen und die von Pflanzen wild verwachsenen Eisenbahnschienen bewundern.



In Brooklyn bietet der Prospect Park in der Nähe des Brooklyn Museums Erholung, während man Familien zusehen kann, wie sie gemeinsam Baseball spielen. In Park Slope, einem Stadtteil von Brooklyn gleich neben dem Prospect Park, kann man den Reichen und Schönen beim Spazieren mit ihren gestylten Hunden zusehen. Die idyllischen Häuser sind Millionen Dollar schwer und erinnern an die traumhafte Filmkulisse romantischer Filmkomödien. Nicht selten dienen die Straßen von Park Slope tatsächlich als Drehort für solche Filmproduktionen, wie ich selbst erleben durfte.



Ein Kontrastprogramm zur Idylle der zahlreichen Parks New Yorks bietet der berühmte Times Square im Theater District, der mit seinem eindrucksvollen Broadway Musical- und Theaterfans zum Staunen bringt und allein schon durch die vielen Lichter und Shops ein Highlight ist.



Und falls ihr ein paar lustige Gestalten für ein Foto sucht, seit ihr hier an der besten Adresse, denn nicht nur der 'Naked Cowboy' begeistert dort durch seine Auftritte, sondern auch andere Künstler, die sich musikalisch oder auch schauspielerisch in Szene setzen. Leider hatte der 'Naked Cowboy' wohl Urlaub, als ich dort war, dafür machten die beiden netten Figuren ein Foto mit mir:


Und wenn ihr selbst zum Highlight in New York City werden wollt, dann spaziert am besten in Dirndl und Lederhose am Times Square und ihr werdet von vielen New Yorkern begeistete Blicke und Zurufe ernten. Weil wir schon beim Dirndl und der Lederhose sind, geht unbedingt ins Hofbäuhaus in Manhattan. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie amüsant es ist, den Amerikanern beim Mitbrüllen der Oktoberfest-Musik zuzuhören, vor allem wenn sie von amerikanischen Musikern angeleitet wird, die hörbar Probleme mit der deutschen Aussprache haben. Ein anderes Highlight war für mich auch der Besuch eines Musicals am Broadway. Wir sahen uns das Musical 'Rock of Ages' an und waren sehr begeistert. Es hat auf jeden Fall einen Grund, warum der Broadway für seine Musicals und Theateraufführungen so bekannt ist, denn die musikalische Leistung war toll. Also ran an die Tickets!

Das Empire State Building, Brooklyn Bridge und Coney Island

Ein weiteres Muss ist der Besuch des Empire State Buildings (alternativ hierzu auch 'Top of the Rock' vom Rockefeller Center aus). Ist man an der Spitze des riesigen Gebäudes angekommen, entloht der Ausblick die meist langen Warteschlagen und die nicht ganz so günstigen Tickets (ca. 40-50 Dollar). Ich empfehle auf alle Fälle einen Besuch bei Nacht, da das Lichterspiel New Yorks einfach atemberaubend schön ist.


Die Skyline von Manhattan sowie die Brooklyn Bridge an sich können am besten vom Brooklyn Bridge Park (DUMBO-Park) aus betrachtet werden. Hier empfiehlt es sich kurz vor Sonnenuntergang ein Plätzchen unter den vielen Besuchern der am Ufer des East Rivers gelegenen Parks zu suchen, da die Skyline Manhattans mit dem Naturschauspiel des Sonnennuntergangs im Hintergrund wirklich sehr eindrucksvoll ist.



Wer denkt, dass New York City nur etwas für Städtetrip-LiebhaberInnen ist, liegt definitiv falsch. Brooklyn bietet mit Coney Island und seinen Stränden eine wunderbare Alternative zum Großstadtjungel und versorgt das Herz von Badestrand begeisterten Besuchern. Mit der Badehose und dem Bikini bepackt lässt sich Coney Island relativ problemlos mit der U-Bahn erreichen. Die Achterbahnen des Coney Island Freizeitparks und die vielen kleinen Restaurants und Cafes sorgen zusätzlich für Entertainment und Urlaubsstimmung.



New York City - das Paradies für Gourmet-LiebhaberInnen

Nein - im Big Apple gibt es nicht nur Bruger und Fast Food. Ich war ehrlich gesagt selbst überrascht, welche Gourmet-Highlights ich hier erleben durfte. Es ist wirklich für jeden etwas dabei - für den/die FleischesserIn, den/die VegetarierIn, den/die VeganerIn etc.. Ob in Little Italy mit seiner Italienischen Küche oder in Chinatown mit den vielen asiatischen Köstlichkeiten - hier findet man einfach alles! Auch Salatfans, wie ich, kommen in New York auf ihre Kosten.


Ein heißer Tipp ist aus meiner Sicht das süße und kleine Restaurant 'Jacks Wife Freda'  in Downtown, wo man guten Feta-Kale-Salat oder würzig marinierte Hühnerspieße zu einer frischen Zitronen-Limonade genießen kann. Eine tolle Adresse sind auch die kleinen Sushi Läden in SoHo - nach dem Motto 'klein aber fein'. Hier probierte ich zum ersten Mal Maki mit Avocado und Erdnüssen - so delicious!  Für Steak-Fans ist das Steakhouse Peter Luger eine To-go-Adresse, allerdings muss man dort tief in die Geldbörse greifen und wirklich früh genug reservieren.
Neben den klassichen Restaurants, Fast Food Destinationen und Hot Dog Ständen (by the way: die Hot Dogs im Central Park würde ich nicht gerade empfehlen) ist der Besuch verschiedener Street Food Festivals (lauter Essensstände in Mitten einer der großen Straßen, die nur für das Festival gesperrt werden - einfach nur der Hammer!) auf alle Fälle ein Highligt für Augen und Gaumen. Auch der Street Food Market vor dem Flat Iron Building bietet einiges an guten Gaumenfreuden, von der tollen Atmospähre ganz abgesehen.
Und zu allerletzt gebe ich euch den Tipp nicht nur innerhalb Manhattans nach kulinarischen Angeboten zu suchen, sondern beispielsweise raus nach Brooklyn zu fahren. Am besten geht ihr dort in Restaurants, die euch Einheimische dirket empfehlen (fragt sie einfach, New Yorker sind meist sehr offen und hilfsbereit) oder ihr geht einfach in Restaurants, die keine bzw. kaum eine Beschilderung aufweisen. Dort bekommt man meist das beste Essen, wie ich selbst erleben durfte.


Das war's mit meiner kleinen Tour durch die Highlights meiner New York Reise und ich hoffe, ich konnte euch einige Tipps geben, die euch etwas auf eurer bevorstehenden New York Reise weiterhelfen werden. Bis bald, eure Lisa!






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